Der neue Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz nimmt Gestalt an. Warten Sie nicht darauf, dass Ihre Konkurrenten es tun: Erkennen Sie die neuen gesetzlichen Auflagen frühzeitig und verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil!
Künstliche Intelligenz hat ihren potenziellen Beitrag in zahlreichen Bereichen menschlicher Tätigkeit bewiesen: durch Effizienzsteigerungen, durch das Angebot innovativer Lösungen oder die Verbesserung der Qualität bestehender Produkte oder Dienstleistungen (insbesondere durch eine genauere Analyse der Bedürfnisse oder Erwartungen der Kunden), durch eine bessere Optimierung im Management (insbesondere von Projekten). Künstliche Intelligenz kann also ein Wachstumshebel für die Unternehmen sein, die sie einsetzen. Sie kann auch neue Möglichkeiten eröffnen, indem sie Teams von sich wiederholenden Aufgaben befreit.
Die Vorteile der künstlichen Intelligenz sind also unbestritten, doch die Macht dieser neuen Technologie beunruhigt und es stellen sich zahlreiche Fragen: Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Kontrolle des Lernens und der Entwicklungen durch die Daten, Zuverlässigkeit, Bias, Sicherheit und Vertraulichkeit?
All dies sind legitime Fragen, die durch den Erfolg von ChatGPT, aber auch durch die Medienberichte über den Missbrauch dieser Tools noch verstärkt wurden.
Um auf diese Fragen und Befürchtungen zu reagieren, wurden mehrere wichtige Gesetzesinitiativen ins Leben gerufen, wobei Europa in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnimmt. Das Ziel des europäischen Gesetzgebers ist es, den Einsatz künstlicher Intelligenz zu regeln, damit KI-basierte Lösungen und Werkzeuge im Einklang mit den Werten der Europäischen Union entwickelt und eingesetzt werden und damit klare Haftungsgrundsätze das Vertrauen der Nutzer sicherstellen.
Die Eckpfeiler dieser Regulierung der künstlichen Intelligenz sind:
- Das EU-Gesetz über KI (AI Act) (1);
- Die EU-Richtlinie über KI-Haftung (2);
- Die Überarbeitung der EU-Richtlinie über die Haftung für fehlerhafte Produkte (3).
Der Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz enthält zahlreiche Pflichten und Regeln, die bereits in der Anfangsphase eines KI-Projekts berücksichtigt werden müssen, um eine konforme Gestaltung des KI-Systems zu gewährleisten und spätere Änderungen zu vermeiden.
Die Identifizierung von Punkten, an denen die EU-KI-Verordnung eingehalten werden muss, ist daher ein entscheidender Schritt bei KI-Projekten. Ebenso kann durch die Identifizierung vertraglicher Risiken die Rechtssicherheit eines Projekts und der späteren Nutzung seiner Ergebnisse gewährleistet werden. Die Kombination dieser beiden Elemente ermöglicht es, die geltenden Einschränkungen und die Elemente aufzulisten, die in den Verträgen, die die Einführung einer KI-Lösung organisieren, enthalten sein müssen.
Wenn Sie diese rechtlichen und vertraglichen Beschränkungen voraussehen, können Sie spätere Änderungen und Verzögerungen vermeiden und die Einhaltung der Vorschriften bereits bei der Konzeption sicherstellen. Ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil in einem Bereich, in dem Fristen von entscheidender Bedeutung sind.
Dank seiner anerkannten Expertise im Innovations- und Technologierecht hat Lexing Instrumente entwickelt, die Unternehmen bei ihren Projekten im Bereich der künstlichen Intelligenz unterstützen sollen:
– Materialien, mit denen die Ausbildung von KI-Projektteams gewährleistet werden kann;
– Werkzeuge, die die Identifizierung der anwendbaren Regeln erleichtern;
– eine Palette von Lösungen, die die Integration der regulatorischen Zwänge in die Projekte und die begleitenden Rechtsdokumente erleichtern (Praxisblätter, Vorlagen für spezifische Klauseln…).
Wenn Sie einen vertrauenswürdigen juristischen Partner suchen, um Ihre KI-Projekte zu begleiten, kontaktieren Sie das Lexing-Team!
Unsere letzten Nachrichten zu diesem Thema
-
20/03/24
Apports et risques de l’IA dans le recrutement
Alexandre Cruquenaire
-
19/03/24
Intelligence artificielle et droit d’auteur
Anne-Valentine Rensonnet
Alexandre Cruquenaire



-
18/03/24
Quelle responsabilité pour les systèmes d’IA ?
Quentin Bebronne
Alexandre Cruquenaire



